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Auf der Flucht vor dem Krieg – ein Interview mit Flüchtlingskindern an unserer Schule

5. Okt, 2017 | von | Kategorie: Aktuell, Aktuell 2, Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

web 16-11-30 ProWo 16 11 SD Reporter 2. Jungen (6) SOR-SMC LogoMit Beiträgen aus dem Reporter-Projekt

Lein, Fatima, Hanin, Fuad und Ibrahim sind Schüler auf unserer Schule, die leider schon sehr viel in ihrem Leben erlebt haben, denn sie sind Flüchtlinge aus Syrien und leben noch nicht sehr lange in Deutschland.

Für unsere Reporter haben sie sich bereiterklärt, ein Interview für unsere Homepage zu machen. Vielen Dank für eure Bereitschaft!

web 16-11-30 ProWo 16 11 SD Reporter 3.Interview Gruppenbild alleLein, Fatima und Hanin kommen alle aus Syrien. Trotz des Krieges in ihrem Heimatland vermissen sie es sehr. Sie sagen: „Falls es in Syrien wieder Frieden gibt, würden wir zurückkehren“.

Alle drei sind mit dem Flugzeug nach Deutschland gekommen. Dafür sind sie sehr dankbar.

Für Deutschland haben sie sich entschieden, weil ein Teil ihrer Familie schon in Deutschland gelebt hat, bevor sie geflüchtet sind.

Als sie noch frisch eingereist waren, fühlten sie sich ein wenig angeguckt. Doch mittlerweile fühlen sie sich echt wohl in Deutschland und auch auf unserer Schule. Fatima, Lein und Hanin wussten schon sehr viel von Deutschland, weil ihre Tante hier schon vorher vom Leben in Deutschland erzählt  hat.

Alle drei vermissen ihre Freunde, aber sind froh, jetzt in Deutschland zu sein.

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Fuad und Ibrahim hatten es leider nicht ganz so leicht nach Deutschland zu kommen. Sie mussten mit ihrer ganzen Familie mit einem winzig kleinen Boot von Syrien nach Deutschland fahren.

In ihrer Heimat lebten sie in der Stadt Aleppo.

Dort war alles anders. Von der Schule bis zum Lebensstil.

Beide haben sehr viel vom Krieg mit bekommen.

Fuad und Ibrahim waren vor ihrer Flucht  sechs Jahre lang nicht in der Schule. Dann haben sie sich entschieden nach Deutschland zu kommen. Zuerst mussten sie viele Tage auf das Visum für den Aufenthalt in Deutschland warten.

Als sie dann mit dem Boot angekommen waren, begann für sie ein neues Leben. Am Anfang war es schwer für sie, weil sie kein Deutsch sprachen.

Sie vermissen ihre alte Heimat, aber sind glücklich in Frieden in Deutschland leben zu können.

Nils Böhmer (Klasse 8c), Reporterprojekt

 

…Die Jungen heißen: Ibrahim und Fuad sind Geschwister. Die beiden haben viel durch gemacht und sind mit einem Boot nach Deutschland gekommen.

web 16-11-30 ProWo 16 11 SD Reporter 2. Jungen (10)Das Boot war für 25 Leute gedacht, stattdessen waren 45 Personen auf dem Boot. Sie haben 20 Tage gebraucht, bis sie auf dem Boot waren.

Einige haben auch Familienteile verloren durch den Tod. Manche wissen nicht, wo manche Elternteile sind oder ob sie überhaut noch leben. Alle haben auch miterlebt, wie Familienmitglieder gestorben sind.

Es gibt Menschen, die haben eine etwas leichtere Flucht. Manche müssen auch tagelang mit dem Boot übers Meer fahren müssen und wissen oft nicht, ob sie ankommen. Viele können gar nicht fliehen, da sie nicht genügend Geld haben und es sich einfach nicht leisten können.

Bei  der Flucht  kann es passieren, dass die Familien und Freunde oft getrennt werden, da sehr viel Panik ausbricht und jeder weg will.

Unsere fünf Mitschüler vermissen ihre Heimat sehr und würden gern zurückgehen, wenn es dort kein Krieg mehr gäbe. Sie vermissen vor allem ihre Freunde, haben aber noch Kontakt  zu ihnen über Whats App.

Connor und Georgios. Kl.9c/8a, Reporter-Projekt